Glaube in Deutschland: Religion auf neuen Wegen? Religion in der Moderne – Teil 2 mit Stadtdekan Dr. Bernhard Liess

Konfessionelle und religiöse Zugehörigkeiten haben sich in Deutschland radikal gewandelt. Zur Gegenwart und Zukunft der Religion in Deutschland hält Religionssoziologe Professor Dr. Hartmann Tyrell am Donnerstag, 12. Januar 2023, um 19 Uhr in der Evangelischen Stadtakademie München einen Impulsvortrag. Im Anschluss daran diskutieren Vertreterinnen und Vertreter der Religionsgemeinschaften in München darüber, was daraus für die Gesellschaft insgesamt und für München zu folgern ist. An der Diskussion nehmen teil: Rabbiner Steven E. Langnas, Lehrstuhl für Religionspädagogik an der LMU München, Stadtdekan Bernhard Liess, Evangelisch-Lutherisches Dekanat München, und Monsignore Thomas Schlichting, Leiter des Ressorts „Seelsorge und kirchliches Leben“ im Erzbischöflichen Ordinariat München. Die Veranstaltung ist der zweite Teil in der Reihe „Immer noch da? Religion in der Moderne“. An drei Abenden geht die Reihe den Fragen zur Rolle und zum Wert von Religion in unserer Gesellschaft nach. Die Reihe ist eine Kooperationsveranstaltung mit der Münchner Volkshochschule (MVHS) und der „Stiftung Spiritualität und interreligiöser Dialog“. Eine Anmeldung unter www.stadtakademie-muenchen.de ist erbeten, die Kosten betragen 9 Euro. Mehr Information unter www.stadtakademie-muenchen.de.

 

Eröffnungsgottesdienst der 64. Aktion „Brot für die Welt“ in St. Markus

Evangelisch-Lutherisches Dekanat München setzt sich für mehr Klimagerechtigkeit ein

Unter dem Thema „Eine Welt. Ein Klima. Eine Zukunft.“ findet am Sonntag, 27. November 2022, um 11.15 Uhr der Eröffnungsgottesdienst der 64. Aktion „Brot für die Welt“ in St. Markus statt. Mit der Aktion unterstützt das Evangelisch-Lutherische Dekanat München Projekte, die sich für bessere Lebensbedingungen der Menschen und mehr Klimagerechtigkeit einsetzen. Den Gottesdienst gestalten Stadtdekan Dr. Bernhard Liess und Pfarrer Dr. Stephan Seidelmann, Dekanatsbeauftragter für „Brot für die Welt“. Das Dekanat München unterstützt dieses Jahr vier Projekte in Afrika, Asien und Südamerika. Zum ersten Mal gibt es in diesem Jahr die Möglichkeit, über die Website online zu spenden, unter www.brot-fuer-die-welt.de/dekanat-muenchen/.

Der Klimawandel gefährdet in Bangladesch zunehmend die Lebensgrundlage vieler Menschen, immer mehr Wirbelsturme ziehen über das Land und zerstören Hauser und Ernten. In der Küstenregion unterstützt die Organisation CCDB viele Familien. Sie lernen Obst und Gemüse in Hochbeeten anzubauen und ihre Häuser vor Stürmen zu sichern. „Brot für die Welt“ unterstützt dieses landwirtschaftliche Projekt der Partnerorganisation.

Auch in Burkina Faso hat sich das Klima in den vergangenen zehn Jahren verändert. Meist regnet es zu wenig, manchmal zu viel. Viele Bauern vor Ort können mit der Ernte ihre Familien nicht mehr ernähren. „Brot für die Welt“ unterstützt dort ein Projekt der Organisation ODE, die die Bauern mit alten Hirsesorten versorgt, die weniger Wasser benötigen.

In Ecuador, in der Region Cayambe, produziert die Blumenindustrie in großem Stil Rosen für den Weltmarkt. Das Wasser ist verschmutzt, die Böden sind ausgelaugt, Armut und Mangelernährung weit verbreitet. Einige Kleinbäuerinnen haben sich entschlossen, ökologische Landwirtschaft in der Region zu betreiben. Die Organisation SEDAL, eine Partnerorganisation von „Brot für die Welt“, unterstützt die Bäuerinnen beim Anbau von Obst- und Gemüsesorten.

Für Menschenrechte setzt sich „Brot für die Welt“ in Südafrika ein. In Maditlokwa fördert der Bergwerkskonzern Tharisa große Mengen Platin. Viele Häuser des Ortes sind von Rissen durchzogen, zudem leiden die Menschen unter dem Staub und verschmutztem Wasser. Mit den Spenden wird die „Benchmarks Foundation“ unterstützt, die mit Hilfe von Ehrenamtlichen die Bewohnerinnen und Bewohner über ihre Rechte aufklärt und damit den Konzern zwingt, die bestehenden Gesetze einzuhalten.

„Brot für die Welt“ hat im vergangenen Jahr in Bayern Spenden in Höhe von 10.557.486,- Euro erhalten. Durch die Kollekten und die Adventssammlung trugen die evangelischen Kirchengemeinden im Dekanatsbezirk München mit 206.497,- Euro zu diesem Ergebnis bei.

„Brot für die Welt“ ist eine Aktion der kirchlichen Entwicklungszusammenarbeit. Träger sind seit 1959 alle evangelischen Landeskirchen Deutschlands sowie zahlreiche Freikirchen. In mehr als 1.200 Projekten und Programmen wird gemeinsam mit Partnern weltweit Hilfe zur Selbsthilfe geleistet. Weitere Informationen unter: www.brot-fuer-die-welt.de.

 

Rückfragen bitte an:

Gabriele März
Referentin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

 

Gedenken an die Deportation der Juden aus München

Vor 81 Jahren, am 20. November 1941 wurde die erste größere Gruppe von Jüdinnen und Juden aus München deportiert. Aus diesem Anlass findet am Montag, 21. November 2022, eine Gedenkveranstaltung mit Schülerinnen und Schülern in der Nähe des ehemaligen sogenannten „Judenlagers Milbertshofen“ statt: um 18.30 Uhr auf dem Vorplatz Gymnasium München Nord, Knorrstr. 171, und um 19 Uhr am Denkmal, Knorrstr./Ecke Troppauerstraße. Es sprechen unter anderem Charlotte Knobloch, Präsidentin der israelitischen Kultursgemeinde, Ernst Grube, Überlebender des sogenannten „Judenlagers Miltenberg“, Verena Dietl, Bürgermeisterin der Stadt München, Dr. Bernhard Liess, Stadtdekan der evangelisch-lutherischen Kirche München, und Ursula Kalb, Gemeinschaft Sant’Egidio. Veranstalter sind die Gemeinschaft Sant’Egidio, die Israelitischen Kultusgemeinde und die Stadt München.

 

Candle-Lighting-Gottesdienst für verstorbene Kinder

Anlässlich des weltweiten Candle-Lighting-Gedenktages laden Evangelische Kirchengemeinden in der Innenstadt zu einem Candle-Lighting-Gottesdienst ein. Der Gottesdienst richtet sich an alle, die um ein verstorbenes Kind trauern. Er findet am Sonntag, 11. Dezember 2022, um 19 Uhr in der Kreuzkirche, Hiltenspergerstr. 57, statt. Mit gemeinsamem Schweigen, Singen und Beten bietet er Raum und Zeit für Mütter, Väter und Angehörige. Die Pfarrerinnen Elke Schwab, Kreuzkirche, Doris Wild, Segen.Servicestelle, Martina Hirschsteiner, St. Johannes, und Sabine Geyer, St. Markus, gestalten den Gottesdienst. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Zum Schutz der Privatsphäre wird auf Fotoaufnahmen verzichtet. Alle Menschen, unabhängig von Konfession und Religion, sind willkommen.

Die Idee des Worldwide Candle Lighting geht auf eine Initiative von verwaisten Eltern und Angehörigen in den USA zurück: Um 19 Uhr stellen sie für ihr verstorbenes Kind eine Kerze ins Fenster. Durch die stündliche Verschiebung in den unterschiedlichen Zeitzonen ergibt sich bildlich eine Lichterwelle, die in 24 Stunden einmal um die Erde wandert. Damit ist der Wunsch verbunden, dass das Licht der Kinder für immer scheinen möge.

Ehrenzeichen für Verdienste im Ehrenamt

43 Jahre ehrenamtliches Engagement in der Offenen Behindertenarbeit (OBA): Dr. Frauke Schwaiblmair wurde am 15. November 2022 im Rahmen eines Festaktes im Hotel Bauer in Feldkirchen das „Ehrenzeichen des Bayerischen Ministerpräsidenten für Verdienste von im Ehrenamt tätigen Frauen und Männern“ verliehen. Seit 1971 ist die OBA fester Bestandteil sozialen Engagements in München. Erst im Bereich Jugendarbeit und seit 1991 auch als eigenständige evangelische Einrichtung des Evangelisch-Lutherischen Dekanatsbezirks München. Frauke Schwaiblmair unterstützt die OBA auf diesem Weg seit 43 Jahren mit großem persönlichen Einsatz.  Mehr Informationen zur OBA unter: www.oba-muenchen.de

Auf dem Foto: Landrat Christoph Göbel (Landkreis München), Dr. Frauke Schwaiblmair und Tom Rausch, Geschäftsführer der OBA

Ökumenischer Gottesdienst zum Gedenken an verstorbene obdach- und wohnungslose Menschen in München

Am Montag, 21. November 2022 um 17 Uhr findet in St. Markus ein ökumenischer Gedenkgottesdienst für die im Jahr 2022 verstorbenen obdach- und wohnungslosen Menschen statt. Im Rahmen des Gottesdienstes mit Stadtdekan Dr. Bernhard Liess und Pfarrer Michael Schlosser werden die Namen aller Verstorbenen vorgelesen und es wird für jeden eine Kerze entzündet.

 

Festkonzert-Reihe der „Münchner Orgelstiftung“

Fünf Orgelkonzerte stehen vom 28. Januar bis 18. Februar 2023 auf dem Programm der Festkonzertreihe der „Münchner Orgelstiftung“: Eröffnet wird die Konzertreihe am Samstag, 28. Januar um 20 Uhr in der Himmelfahrtskirche Sendling, Kidlerstr. 15. Zu hören sind Kirchenmusikdirektor Klaus Geitner an der Orgel und Dirk-Michael Kirsch am Englischhorn. Die fünf Orgelkonzerte in der Erlöserkirche, Himmelfahrtskirche Sendling, in St. Lukas und St. Markus bieten ganz unterschiedliche Schwerpunkte. Der Eintritt zu allen Konzerten ist frei.

Die Termine im Einzelnen:

Samstag, 28.1., 20 Uhr, Himmelfahrtskirche Sendling, Kidlerstr. 15
Festkonzert der Münchner Orgelstiftung
Orgel „Plus“
Werke von Bach, Marcello, Molbe und Pasini
Dirk-Michael Kirsch (Englischhorn), Kirchenmusikdirektor Klaus Geitner (Orgel)

Samstag, 4.2., 20 Uhr, St. Markus, Gabelsbergerstr. 6
Festkonzert der Münchner Orgelstiftung
Musik zur Lichtshow „Genesis“
Christian Seidler (Synthesizer & Orgel), Kirchenmusikdirektor Michael Roth (Orgel)

Samstag,11.2., 20 Uhr, Erlöserkirche, Ungererstr. 13
Festkonzert der Münchner Orgelstiftung
mit Kirchenmusikdirektor Michael Grill

Sonntag,12.2., 20 Uhr, St. Lukas, Mariannenplatz
Festkonzert der Münchner Orgelstiftung: Bachs Choralpartiten
An der großen Steinmeyer-Orgel: Daniel Beilschmidt, Universitätsmusikdirektor Leipzig

Samstag,18.2., 20 Uhr, St. Lukas, Mariannenplatz
Festkonzert der Münchner Orgelstiftung – Abschlusskonzert
An der großen Steinmeyer-Orgel: Kirchenmusikdirektor Tobias Frank

Weitere Informationen und Anmeldung über die Websites der jeweiligen Kirchengemeinden. Veranstalter ist das Evangelisch-Lutherische Dekanat München. Die Konzerte werden mit Unterstützung der „Münchner Orgelstiftung“ durchgeführt, die die Orgeln in den genannten Kirchengemeinden fördert. Mehr Informationen zur Stiftung. Es gilt die aktuelle Bayerische Infektionsschutzverordnung für Kulturveranstaltungen.

Wichtige Ergebnisse der Dekanatssynode vom 8. November 2022

Beschlussfassung zur Landesstellenplanung
Die Dekanatssynode hat die Landesstellenplanung für den Evangelisch-Lutherischen Dekanatsbezirk München beschlossen. Der Beschlussvorschlag zur Verteilung der 171 Stellen erfolgte allerdings unter dem Vorbehalt, dass die Vorgaben der Landeskirche zum Verhältnis von theologischen und theologisch-pädagogischen Stellen eingehalten werden. Für den Dekanatsbezirk München hat die Landesstellenplanung eine Kürzung von insgesamt 9,64 Prozent zur Folge. Die Prodekanatsbezirke haben eigenständig über die ihnen zugewiesenen Stellenanteile entschieden. Im dekanatsweiten Dienst wird eine Stelle in der Evangelischen Jugend München sowie die halbe Stelle der Beratungsstelle Neue Religiöse Bewegungen gestrichen. Eine Stelle mit dem Auftrag „Kirche im digitalen Raum“ soll neu errichtet werden. Der Beschluss beinhaltet auch die Verteilung der Stellen in der Klinikseelsorge, Hochschulseelsorge und Kirchenmusik sowie die Konzeptionen bestimmter Arbeitsbereiche (u.a. Klinikseelsorge, Altenheimseelsorge). Die endgültige Entscheidung zum Beschlussvorschlag erfolgt nach den genannten Klärungen zum Verhältnis von theologischen und theologisch-pädagogischen Stellen am 6. Dezember 2022. Alle Kirchengemeinden sind dann dazu aufgerufen, das Benehmen zum Gesamtbeschluss der Landesstellenplanung im Dekanatsbezirk München herzustellen.

Stiftung Wort und Tat: Neuer Vorstandsvorsitzender ist Stadtdekan Dr. Bernhard Liess
Neuer Vorsitzender des Vorstands der Stiftung „Wort und Tat“ ist Stadtdekan Dr. Bernhard Liess. Er wurde am 7. November 2022 vom Vorstand der Stiftung zum Vorsitzenden gewählt. Die Stiftung „Wort und Tat“ wurde Ende 2007 gegründet und fördert Kirchengemeinden und Einrichtungen, die Projekte für alte, benachteiligte und behinderte Menschen initiieren. Geförderte Projekte der Stiftung waren beispielsweise die Finanzierung der Broschüre „Mit entscheiden – wählen gehen“ der Offenen Behindertenarbeit zur Verbesserung der Teilhabe von Menschen mit Behinderung am politischen Leben oder das Projekt „fahren & begleiten“, ein Fahrdienst für Friedhofsbesuche. Das kostenlose Angebot der evangelischen Kirche ermöglicht es älteren immobilen Menschen in München, das Grab ihrer Angehörigen zu besuchen.

Gottesdienste, Veranstaltungen und Termine:

Zentraler Gottesdienst zum Buß- und Bettag
Unter dem Thema „Und jetzt?“ steht der diesjährige zentrale Gottesdienst zum Buß- und Bettag am Mittwoch, 16. November 2022, um 10 Uhr in St. Matthäus. Landesbischof Dr. Heinrich Bedford-Strohm hält die Predigt, Liturgen sind Kirchenrat Dieter Breit, Beauftragter der Landeskirche für die Beziehungen zu Landtag und Staatsregierung sowie für Europa-Fragen, und Stadtdekan Dr. Bernhard Liess. Musikalisch gestaltet wird der Gottesdienst vom Münchner Motettenchor unter Leitung von Benedikt Haag.

Eröffnung der 64. Aktion „Brot für die Welt“ in St. Markus
Unter dem Thema „Eine Welt. Ein Klima. Eine Zukunft.“ findet am Sonntag, 27. November 2022, um 11.15 Uhr der Eröffnungsgottesdienst der 64. Aktion „Brot für die Welt“ in St. Markus statt. Mit der Aktion unterstützt das Evangelisch-Lutherische Dekanat München Projekte, die sich nicht nur für bessere Lebensbedingungen der Menschen einsetzen, sondern auch für den Kampf gegen den Klimawandel. Den Gottesdienst gestalten Stadtdekan Dr. Bernhard Liess und Pfarrer Dr. Stephan Seidelmann, Dekanatsbeauftragter für „Brot für die Welt“. Das Dekanat München unterstützt dieses Jahr Projekte in Afrika, Asien und Südamerika. Zum ersten Mal gibt es darüber hinaus die Möglichkeit, über die Website online zu spenden. Mehr Information unter www.brot-fuer-die-welt.de/dekanat-muenchen/.

Äthiopische Kulturtage im Evangelischen Migrationszentrum
Am 26. und 27. November 2022 finden im Westend die Äthiopischen Kulturtage statt. Am Samstag, 26. November, 14 bis 22 Uhr, und am Sonntag, 27. November, 14 bis 18 Uhr, wird im Evangelischen Migrationszentrum im Griechischen Haus, Bergmannstraße 46, mit Musik, Tanz, Mode, Bildern, Essen und Getränken gefeiert. Am Samstag, 26. November, um 16 Uhr liest Dr. Asfa-Wossen Asserate in der Evangelischen Auferstehungskirche, Gollierstraße 55, aus seinem aktuellen Buch „Wer hat Angst vorm Schwarzen Mann?“. Stadtdekan Dr. Bernhard Liess und Stadtrat David Süß werden Grußworte sprechen. Mehr Informationen unter www.evangelisches-migrationszentrum.de.

 

Die Mitteilungen des Evangelisch-Lutherischen Dekanatsbezirks München können auch über die Website www.muenchen-evangelisch.de oder im Intranet des Dekanatsbezirks München unter der Rubrik „Dekanatssynode“ abgerufen werden.

Rückfragen bitte an:
Gabriele März
Referentin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Eröffnung der 64. Aktion „Brot für die Welt“ in St. Markus

Unter dem Thema „Eine Welt. Ein Klima. Eine Zukunft.“ findet am Sonntag, 27. November 2022, um 11.15 Uhr der Eröffnungsgottesdienst der 64. Aktion „Brot für die Welt“ in St. Markus statt. Mit der Aktion unterstützt das Evangelisch-Lutherische Dekanat München Projekte, die sich nicht nur für bessere Lebensbedingungen der Menschen einsetzen, sondern auch für den Kampf gegen den Klimawandel. Den Gottesdienst gestalten Stadtdekan Dr. Bernhard Liess und Pfarrer Dr. Stephan Seidelmann, Dekanatsbeauftragter für „Brot für die Welt“. Das Dekanat München unterstützt dieses Jahr Projekte in Afrika, Asien und Südamerika. Zum ersten Mal gibt es darüber hinaus die Möglichkeit, über die Website online zu spenden. Mehr Information unter www.brot-fuer-die-welt.de/dekanat-muenchen/.

Äthiopische Kulturtage im Evangelischen Migrationszentrum

Am 26. und 27. November 2022 finden im Westend die Äthiopischen Kulturtage statt. Am Samstag, 14 bis 22 Uhr und am Sonntag, 14 bis 18 Uhr wird im Evangelischen Migrationszentrum im Griechischen Haus, Bergmannstraße 46, mit Musik, Tanz, Mode, Bildern, Essen und Getränken gefeiert. Am Samstag, 26. November um 16 Uhr  liest Dr. Asfa-Wossen Asserate in der Evangelischen Auferstehungskirche, Gollierstraße 55, aus seinem aktuellen Buch „Wer hat Angst vorm Schwarzen Mann?“. Der Autor ist Großneffe des letzten Kaisers von Äthiopien. Seit 1974 lebt und arbeitet er in Deutschland. Für sein Buch „Manieren“ erhielt er den Adelbert-von-Chamisso-Preis 2004. Die Äthiopischen Kulturtage sind Teil der Interkulturellen Woche 2022. Veranstalter sind der „Äthiopische Kulturverein in München und Umgebung e.V.“ und das Evangelische Migrationszentrum im Griechischen Haus. Mehr Informationen unter www.evangelisches-migrationszentrum.de.