Begegnungen und Projekte in El Salvador

In den ersten Augustwochen fand eine Reise einer Delegation nach El Salvador statt. Das Programm umfasste den Jahresbischofsgottesdienst der Iglesia Luterana Salvadoreña, den Besuch des Obdachlosenzentrums Casa Esperanza sowie mehrerer Kirchengemeinden in ländlichen Regionen. Gemeinsam mit der Hoffnungskirche Freimann wurde die Gemeinde El Volcán besucht. Dort wurden Projekte wie eine Wasseraufbereitungsanlage und ein Frauenprojekt vorgestellt.

Ein Schwerpunkt lag auf dem Austausch mit dem dortigen Traumazentrum, in dem bisher 40 Pastorinnen und Pastoren in Notfallseelsorge und Traumaberatung ausgebildet wurden. An zwei Tagen fanden Schulungen zu Notfallseelsorge und Resilienz durch Diakon Dietmar Frey, Partnerschaftsbeauftragter im Dekanatsbezirk München, statt. Ein weiterer Programmpunkt war die Besichtigung einer von der Kirche betriebenen ökologischen Kaffeeplantage am See Ilopango. Die Delegation wurde von der Vorsitzenden des El Salvador-Ausschusses im Dekanatsbezirk München, Christiane Frey,  geleitet.

 

Himmelfahrtskirche Sendling: neuer Kantor

Dr. Paul Tarling wird ab 1. September 2025 neuer Kantor an der Himmelfahrtskirche Sendling. Tarling studierte Kirchenmusik, Musikwissenschaft und historische Tasteninstrumente in Heidelberg, Stuttgart und Auckland. Er war Organ Scholar und Assistant Organist an der anglikanischen Kathedrale in Auckland, Neuseeland, und ist mehrfacher Preisträger des britischen Royal College of Organists. Nach Lehraufträgen in Heidelberg und Würzburg arbeitete er als akademischer Mitarbeiter am Musikwissenschaftlichen Seminar der Universität Heidelberg und parallel als Kirchenmusiker in Heidelberg-Rohrbach. Zuletzt war Paul Tarling als Kantor in der evangelischen Gemeinde in Mannheim-Feudenheim tätig. Paul Tarling folgt auf Kirchenmusikdirektor Klaus Geitner, der im Januar 2025 in den Ruhestand gegangen ist.

50 Jahre EFA

Die Evangelische Fachstelle für alleinerziehende Frauen und Männer (EFA) feiert 2025 ihr 50-jähriges Bestehen. Die EFA bietet Bildungs- und Begegnungsangebote sowie Seelsorge für alleinerziehende Frauen und Männer und getrennte Eltern an. Ratsuchenden vermittelt das EFA-Team nach einer Erstberatung an spezialisierte Beratungseinrichtungen weiter, mit denen sie eng zusammenarbeitet. Neben den Seminarangeboten zu beispielsweise Erziehungsthemen veranstaltet die EFA auch Ferienfreizeiten oder Ausflüge. Zu den Angeboten gehören darüber hinaus Begegnungstage und Treffpunkte für getrennt lebende Eltern oder auch der Oma-Opa-Service, der ehrenamtliche Seniorinnen und Senioren für die stundenweise Betreuung von Kindern bis zu 12 Jahren vermittelt. In Kirche und Gesellschaft setzt sich die EFA sich für die Anliegen Alleinerziehender ein. Mehr Information unter: https://www.alleinerziehend-evangelisch.de/

 

 

 

 

Grundsteinlegung des neuen Gemeindehauses der Offenbarungskirche

Ein Haus fürs Miteinander: Am Donnerstag, 24. Juli 2025, wird der Grundstein für das neue Gemeindehaus der Evangelisch-Lutherischen Kirchengemeinde Sophie Scholl an der Offenbarungskirche in Berg am Laim, Schildensteinstr. 17, gelegt. Dekanin Stefanie Ott-Frühwald, Pfarrer Felix Breitling, Kirchenverwaltungsdirektorin Franziska Günther, Geschäftsführerin des Kirchengemeindeamtes München (KGA), Stefan Neukamm, Dienstleistungszentrum Immobilien KGA, sowie Wolfgang Schuppert und Markus Ruoff vom Geschäftsbereich Psychische Gesundheit der Diakonie München und Oberbayern setzen um 15.30 Uhr den ersten Spatenstich für das neue Gebäude.

In dem neuen Haus wird es Gemeinderäume und eine Dienstwohnung für die Kirchengemeinde geben. Darüber hinaus sind in Kooperation mit der Diakonie München und Oberbayern auf zwei Etagen Räume für zwölf Menschen mit Epilepsie und/oder mit erworbener Hirnschädigungen geplant, die dort in einer Wohngemeinschaft leben können. Ziel ist es, im Alltag Begegnungsmöglichkeiten zu schaffen, um den Betroffenen neue Möglichkeiten der Teilhabe zu eröffnen. Das „Haus fürs Miteinander“ soll ein Ort der Begegnung, Gemeinschaft und der Inklusion werden. Mit der Diakonie hat die Kirchengemeinde auch einen langfristigen Mieter gefunden.  Mehr Information unter www.evangelisch-sophie-scholl-m.de

Gottesdienst zum Auftakt der Internationalen Automobilausstellung

Am Montag, 8. September 2025 laden der Kirchliche Dienst in der Arbeitswelt (kda) und das Evangelisch-Lutherische Dekanat München um 19 Uhr in St. Markus zu einem Gottesdienst zur Eröffnung der Internationalen Automobilausstellung (IAA) ein. Die IAA findet vom 9. bis 14. September 2025 in München statt. Am Gottesdienst wirken mit: Stadtdekan Dr. Bernhard Liess, Pfarrer Peter Lysy, Kirchlicher Dienst in der Arbeitswelt (kda), Pastor Peer-Detlev Schladebusch, Geschäftsführer des Netzwerks „Christen in der Automobilindustrie“ und Markus Weikert, Christen bei Daimler & Benz. 

Gottesdienst zu Thomas Mann

Am Sonntag, 27. Juli 2025 lädt Stadtdekan Dr. Bernhard Liess um 11.15 Uhr zu einem Gottesdienst über die Bedeutung Thomas Manns für den christlichen Glauben in die St.-Markus-Kirche, Gabelsbergerstr. 6, ein. Anlass ist der 150. Geburtstages und 70. Todestages des deutschen Schriftstellers und Literaturnobelpreisträgers. Thomas Mann wurde am 6. Juni 1875 in Lübeck geboren und starb am 12. August 1955 in Zürich. Er war einer der bedeutendsten Autoren des 20. Jahrhunderts. Die musikalische Gestaltung übernimmt Dekanatskantor Michael Roth. Gespielt werden Werke von Wagner, Schubert und Mahler.

Andacht, Impuls und Begegnung zum Fest Kreuzerhöhung

Zu einer ökumenischen Begegnung laden anlässlich des Festes Kreuzerhöhung die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in München, die Erzdiözese München und Freising, sowie der Evangelisch-Lutherische Dekanatsbezirk München ein. Am Sonntag, 14. September 2025 um 18 Uhr findet dazu ein Abendgottesdienst in der Kreuzkirche, Hiltenspergerstr. 57, mit Stadtdekan Dr. Bernhard Liess statt. Im Anschluss lädt das Evangelisch-Lutherische Dekanat München zu einer ökumenischen Begegnung ein.

Der Legende nach wurde das Kreuz, an dem Christus hingerichtet worden war, am 14. September des Jahres 320 durch Helena, die Mutter des ersten christlichen Kaisers Konstantin, in Jerusalem wieder aufgefunden. Konstantin ließ daraufhin über den Orten der Kreuzigung und der Auferstehung Christi zwei miteinander verbundene Kirchen errichten, die am 13. September 335 geweiht wurden. An die dort tags darauf vollzogene feierliche Ausstellung der Kreuzreliquie erinnert das Fest Kreuzerhöhung am 14. September. Am Standort der damals errichteten Kirchen wurde später die Grabeskirche gebaut.

Kanada-Brass & Münchner Posaunenchorklänge

Bläserinnen und Bläser der „Westwinds Music Society“ aus Calgary, Kanada, besuchen Mitte Juli Deutschland. Sie machen auch in München Station. Am Samstag, 19. Juli 2025 geben sie um 19 Uhr in der Evangeliumskirche Hasenbergl gemeinsam mit verschiedenen Posaunenchören aus dem Dekanatsbezirk München ein Konzert. Gespielt werden unter anderem Stücke kanadischer Komponisten und moderne Stücke aus der evangelischen Posaunenchormusik. Veranstalter ist der Evangelische Dekanatsposaunenchor unter Leitung von Dr. Michael Kurzmann. Mehr Information unter: www.evangeliumskirche.de

Interreligiöses Friedensgebet zur Erinnerung an das Massaker von Srebrenica

Gedenken des Rates der Religionen in München am 6. Juli in der Karmeliterkirche 

Im Juli jährt sich der Völkermord von Srebrenica zum 30. Mal. Aus diesem Anlass erinnert der ‚Rat der Religionen in München‘ mit einem interreligiösen Friedensgebet am Sonntag, 6. Juli 2025 um 19.30 Uhr in der ehemaligen Karmeliterkirche, Karmeliterstraße 1, an die ermordeten muslimischen Menschen. Zugleich ruft der ‚Rat der Religionen‘ mit dem Gebet dazu auf, aus dem Geschehenen zu lernen und alles zu tun, damit so etwas nie wieder geschieht. Aus dem Rat der Religionen gestalten das Gebet mit: von evangelischer Seite Stadtdekan Dr. Bernhard Liess, von katholischer Seite Generalvikar Christoph Klingan, von muslimischer Seite Iman Belmin Mehic und weitere Vertreterinnen und Vertreter der orthodoxen Kirchen, der jüdischen Gemeinden, der Bahai und der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage. Es singt der bosnische Chor ‚Nur‘.

„Die Erinnerung an den Völkermord von Srebrenica ist von großer Wichtigkeit. Srebrenica zeigt, welches Geschenk ein friedliches Zusammenleben von verschiedenen Religionen und Kulturen ist und wie schnell es zerbrechen kann. Wir teilen den Schmerz unserer muslimischen Freundinnen und Freunde und beten gemeinsam für den Frieden“, sagt Stadtdekan Liess. Generalvikar Klingan betont: „Der Völkermord von Srebrenica vor 30 Jahren mitten in Europa muss zu einem Teil auch unserer Gedenk- und Erinnerungskultur werden, denn nur so ist Heilung und Versöhnung möglich.“

Beim Kriegsverbrechen von Srebrenica während des Bosnienkriegs im Juli 1995 verübten bosnisch-serbische Soldaten unter der Führung des Militärchefs Ratko Mladić den Mord an über 8.000 muslimischen Bosniaken. Die Opfer waren überwiegend Jungen und Männer. Srebrenica war nach Ausbruch des Bürgerkriegs in Bosnien und Herzegowina eine Zufluchtsstätte für bosnische Muslime. Das Massaker gilt als das größte Verbrechen gegen die Menschlichkeit in Europa seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs. Informationen auch unter: rat-der-religionen-muenchen.de.

Medienschaffende, die an dem Friedensgebet teilnehmen wollen, werden um Akkreditierung gebeten unter: pressestelle(at)erzbistum-muenchen.

 

München, 03.07.2025

Evangelisch-Lutherisches Dekanat München, Öffentlichkeitsreferat – Pressesprecherin: Gabriele März
Gabelsbergerstr. 6 – 80333 München – Tel. 089/28 66 19-15 – Fax 089/28 66 19-39
E-Mail: pr.dekanat-muc(at)elkb.de  – Homepage: www.muenchen-evangelisch.de

Erzbischöfliches Ordinariat München, Pressestelle – Pressesprecher: Bernhard Kellner
Kapellenstr. 4 – 80333 München – Tel. 089/21 37-12 63/12 64 – Fax 089/21 37-27 14 78
E-Mail: pressestelle(at)erzbistum-muenchen.de – Homepage: www.erzbistum-muenchen.de

Interreligiöses Friedensgebet zur Erinnerung an das Massaker von Srebrenica

Im Juli jährt sich der Völkermord von Srebrenica zum 30. Mal. Aus diesem Anlass erinnert der ‚Rat der Religionen in München‘ mit einem interreligiösen Friedensgebet am Sonntag, 6. Juli 2025 um 19.30 Uhr in der ehemaligen Karmeliterkirche, Karmeliterstraße 1, an die ermordeten muslimischen Menschen. Zugleich ruft der ‚Rat der Religionen‘ mit dem Gebet dazu auf, aus dem Geschehenen zu lernen und alles zu tun, damit so etwas nie wieder geschieht. Aus dem Rat der Religionen nehmen am Gebet teil: Stadtdekan Dr. Bernhard Liess, Generalvikar Christoph Klingan, Iman Belmin Mehic und weitere Vertreterinnen und Vertreter der orthodoxen Kirchen, der jüdischen Gemeinden, der Bahai und der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage. Es singt der bosnische Chor ‚Nur‘. 

„Die Erinnerung an den Völkermord von Srebrenica ist von großer Wichtigkeit. Srebrenica zeigt, welches Geschenk ein friedliches Zusammenleben von verschiedenen Religionen und Kulturen ist und wie schnell es zerbrechen kann. Wir teilen den Schmerz unserer muslimischen Freundinnen und Freunde und beten gemeinsam für den Frieden“, sagt Stadtdekan Liess. Informationen auch unter: rat-der-religionen-muenchen.de.