Friedensgebet für die Ukraine

Liebe Mitglieder und Freunde von St. Markus,

gerne schließen wir uns dem Aufruf unserer Nachbargemeinde Kreuzkirche an, in Friedensgebeten den Menschen in der Ukraine zu gedenken und für Frieden zu beten. Zu den Hintergründen und den besonderen Anliegen dieses Friedensgebetes, bekamen wir vom Team der Kreuzkirche untenstehende Informationen, die wir gerne an Sie weitergeben.

Vielen Dank für Ihre Gebete! Zeigen Sie Solidarität im Glauben und im Gebet! Schauen Sie vorbei! Laden Sie auch Ihrerseits dazu ein.

Ihr Team der Markuskirche.

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Plakat Friedensgebet Ukraine

Seit der Eskalation der politischen Krise in der Ukraine im Februar 2015 in Kiew fand in der Kreuzkirche jeden Abend um 19 Uhr ein dreiminütiges Friedensläuten und ein Friedensgebet statt. Hintergrund ist die dekanatliche Partnerschaft zur St. Katharina-Kirche in Kiew, in der sowohl Mitarbeiter als auch die Kreuzkirche an sich seit vielen Jahren engagiert sind. Im Mai 2013 und im Januar 2014 berichteten bei Treffen der deutsche Pfarrer in Kiew, Ralf Haska und seine Frau eingehend über die Entwicklungen in Kiew und im ganzen Land.

Seither erreicht die Kreuzkirche immer wieder die Bitte, für die Gemeinde, die Menschen und das Land zu beten, was den Entschluss zum täglichen Friedensgebet in der Kreuzkirche zur Folge hatte. Dies bietet die Kreuzkirche im Münchner Kontext als Stadtkirche auch ein Stück stellvertretend für andere Gemeinden an. Signale, dass in anderen Kirchen dazu eingeladen wird und auch dort am Abend das Friedensgeläut stattfindet, wird dankbar wahr genommen und als Zeichen der Verbundenheit im Gebet für die Menschen in diesen gefährlichen und stark belastenden Spannungen gesehen.

In diesen Gebeten haben die Seligpreisungen aus der Bergpredigt in der ukrainischen Psalmodie (EG 307) eine wichtige Rolle. Und auch wenn es nie die großen Zahlen waren oder sind, die tägliche geistliche Gemeinschaft von zwischen fünf und achtzehn Menschen mit einem festen Stamm und immer wieder wechselnden neuen Gesichtern ist etwas Besonderes, das auch über die Gebete selbst hinaus wirkt. So ist spürbar, dass an diesen Gebeten weit mehr Menschen Anteil haben, als gerade anwesend sind. Ebenso wird in den Kontakten nach Kiew immer wieder deutlich, wie wichtig es für die Menschen dort ist, zu wissen, dass Menschen - in der Ukraine, in anderen Teilen Europas und der Welt und so auch in München - für sie beten.

In täglichen Friedensgebeten über Wochen und Monate hinweg würde die nach wie vor tragende innere Spannung verlorengehen. So hat die Kreuzkirche sich bewusst dazu entschlossen, den Rhythmus des Friedensgebets auf einen zwei-wöchentlichen Rhythmus umzustellen.

In Anlehnung an den klassischen Friedensgebetstag aus Leipzig und der ehemaligen DDR - werden die Friedensgebete für die Ukraine wie folgt stattfinden:

Jeden zweiten Montag 19.00 Uhr Kreuzkirche München-Schwabing (Hiltenspergerstr. 55), Beginn mit dem Friedensläuten. 

In St. Markus läuten wir - wie in vielen anderen Kirchen - zu dieser Zeit ebenfalls die Glocken.

Weitere Informationen können Sie bei Pfarrer Hermann Geyer, Kreuzkirche München-Schwabing, erfahren.