Wie Katholik*innen und Protestant*innen die Anti-Abtreibungs-Haltung des Papstes sehen

Das Thema Abtreibung spaltet Christen*innen weltweit. Das Oberhaupt der katholischen Kirche, Papst Franziskus, hat kürzlich seine ablehnende Haltung bekräftigt. Wie katholische und evangelische Deutsche dazu stehen, zeigt jetzt eine Umfrage.

Mariä Himmelfahrt: In den meisten bayerischen Kommunen sind Montag die Läden zu

Fürth (epd). Das Fest Mariä Himmelfahrt am kommenden Montag (15. August) ist in Bayern in 1.704 von insgesamt 2.056 Gemeinden ein gesetzlicher Feiertag. Während in Oberbayern und Niederbayern in allen Kommunen der Tag ein gesetzlicher Feiertag ist, treffe das in Oberfranken und Mittelfranken für die meisten Gemeinden nicht zu, teilte das Landesamt für Statistik am Mittwoch mit. In fünf der acht bayerischen Großstädte sind die Geschäfte geschlossen. In München, Augsburg, Würzburg, Regensburg und Ingolstadt ist der 15. August ein Feiertag, dagegen nicht in Nürnberg, Fürth und Erlangen.

Weltkirchenrat: „Stimme der Ukraine“ wird auf Ökumene-Gipfel gehört

Der Weltkirchenrat bekräftigt seine Solidarität mit Ukrainer*innen. Einen Ausschluss der russisch-orthodoxen Kirche aus dem Rat lehnt Generalsekretär Ioan Sauca jedoch ab – und erklärt auch, warum.

Statistik: Nach Bayern kommen wieder mehr Urlauber

Fürth (epd). Der Tourismus in Bayern ist wieder auf dem Weg nach oben. Im ersten halben Jahr 2022 hätten in Bayern 13,6 Millionen Menschen Urlaub gemacht, teilte das Landesamt für Statistik am Dienstag mit. Allein im Juni kamen 3,6 Millionen Gäste. Das seien 92 Prozent der Urlauber gewesen, die vor der Coronapandemie im Juni 2019 nach Bayern fuhren. Rund 37,8 Millionen Übernachtungen wurden in den ersten sechs Monaten des Jahres registriert. Im Juni waren es 9,8 Millionen Übernachtungen und damit 98 Prozent der Übernachtungen vom Juni 2019.

Alle Bewohner aus Wicherhaus-Internat in Altdorf ausgezogen

Altdorf b. Nürnberg (epd). Das Internat im Altdorfer Wichernhaus der Rummelsberger Diakonie ist leer. Wie der Träger auf epd-Anfrage mitteilte, haben die Einrichtung alle Kinder und Jugendlichen verlassen. Von den 19 Schülerinnen und Schülern mit Behinderung, die am Ende des Schuljahres 2021/22 noch geblieben waren, hätten elf das Internat nach Ende der Schulausbildung verlassen, die anderen acht seien in eine andere Einrichtung gezogen.

Immer mehr Tote bei Bergunfällen

Berchtesgaden (epd). Allein im südlichen Oberbayern sind bei Bergunfälle im Jahr 2021 55 Menschen ums Leben gekommen. Das sei der höchste Stand seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 2009, haben am Dienstag der bayerische Innenminister Joachim Herrmann und Justizminister Georg Eisenreich (beide CSU) bekannt gegeben. Im laufenden Jahr seien in der Region bereits 30 Personen bei Bergunfällen gestorben.

Augsburger Bischof Meier erinnert an 80. Todestag von Edith Stein

Augsburg (epd). Die katholische Kirche hat am Dienstag des 80. Todestages von Edith Stein gedacht. „Wir erinnern das Leben der deutschen Jüdin, Philosophin und katholischen Ordensschwester Teresia Benedicta vom Kreuz“, erklärte der Augsburger Bischof Bertram Meier. Edith Stein starb am 9. August 1942 im Konzentrationslager in Auschwitz-Birkenau. Sie wird in der katholischen Kirche als Heilige verehrt.

Missbrauchsvorwürfe gegen ehemaligen Leiter des katholischen Lateinamerika-Hilfswerks

Als Geschäftsführer des katholischen Lateinamerika-Hilfswerks Adveniat soll Emil Stehle in den 1970er Jahren Priestern beim Vertuschen ihrer Missbrauchstaten geholfen haben. Auch gegen ihn selbst gibt es nach neuen Erkenntnissen Missbrauchsvorwürfe.

In Spanien untersucht der Staat Missbrauchsvorwürfe gegen die Kirche

In vier Jahren hat die Zeitung „El País“ mehr als 1.500 Fälle von sexuellen Misshandlungen in Einrichtungen der katholischen Kirche Spaniens dokumentiert. Deren Untersuchung begann spät und ist zäh. Denn dafür müssen die Bistümer die Archive öffnen.

Studie: Wut verstärkt Polarisierung in Impf-Debatte

Bamberg, Berlin (epd). Wer wütend und zugleich nicht gegen Corona geimpft ist, zeigt einer Studie zufolge weniger Neigung, sich impfen zu lassen. Die Erinnerung an wütend machende Ereignisse verstärke die Einstellungen, die Menschen ohnehin hätten, heißt es in der am Dienstag vorgestellten Untersuchung eines sozialwissenschaftlichen Teams der und der Universität Bamberg und der Freien Universität Berlin