Die Orgeln der St. Markus Kirche

Für die Orgelmusik stehen an der St.-Markus-Kirche zwei große Instrumente zur Verfügung: Die Steinmeyer-Orgel von 1936 und die Ott-Orgel von 1967.

Foto (c) R.SchulzFoto (c) R.Schulz
Steinmeyer-Orgel    Ott-Orgel

Hinzu kommt ein Josef-Meier-Truhenorgelpositiv aus dem Jahr 1990 mit 2 Registern gedeckten Holzpfeifen: Hohlflöte 8' und Rohrflöte 4'), welches anlassbezogen im Altarraum der Kirche seinen Platz findet. Ein weiteres Orgelpositiv (Steinmeyer) befindet sich seit 1976 in der Kapelle des Diakoniewerks Maxvorstadt, dem es 1990 von St. Markus veräußert wurde.

  


 

Die Steinmeyer-Orgel von 1936

Op. 1620. Dreimanualig. Elektropneumatische Traktur. Beschädigt durch den 2. Weltkrieg, repariert, umgebaut und nach und nach mit Registerergänzungen versehen. Der Klang der Steinmeyer-Orgel ist trotz einiger Aufhellungen grundtönig und voll und daher besonders gut für romantische und zeitgenössische Musik geeignet:

  

Manuale (alle C-g'''):  
I. Manual:
16': Bordun
8': Principal, Rohrflöte, Gemshorn, Trompete, Kornett (3-5fach)
4': Octav, Flöte
2.2/3': Nasard
2': Ital. Prinzipal
1.1/3' 6fach: Mixtur

II. Manual:
16': Quintade
8': Prinzipal, Gedeckt, Violflöte, Quintade, Cromorne
4': Prinzipal, nachthorn, Oktav
2': Blockflöte, Quinte
2.2/3' u. 1.3/5': Sesquialter
1' 4fach: Scharf

III. Manual:
16': Gedeckt, Trompete
8': Holzflöte, Liebl. Gedeckt, Salizional, Vox coelestis, Trompete, Oboe
4': Oktva, Rohrflöte, Klarine
2.2/3': Quinte
2': Waldflöte, Plein jeu (6fach)
1.3/5': Terz
1': Sifflet
Pedalwerk:Spielhilfen: 
16': Prinzipal, Subbass, Gedackt, Posaune
10.2/3': Quinte
8': Oktav, Liebl. Gedackt, Trompete, Oboe
4': Choralbass, Rohrflöte, Klarine
2': Rohrpfeife, Mixtur (4fach)
Manualkoppel: III/II, III/I, II/I
Unteroktavkoppel: III/I, III
Pedalkoppel: I, II, III
Oberoktavkoppel: III/I, III

Der Spieltisch der Steinmeyerorgel
(Foto: 1953, Karl Hertlein)

Steinmeyer-Orgel_Spieltisch (c) Archiv St. Markus

   


 

Die Ott-Orgel aus dem Jahr 1967

Karl Richter ließ 1967 eine neue Orgel bauen: Diese Orgel folgt einem barocken Klangideal (Interpretation von Orgelliteratur bis zum Ende des 18. Jhdt.). Sie wurde vorne nahe an der Kanzel aufgestellt. Das Instrument ist 1988 von der Firma Rohlf aus Seitzental überholt worden, ohne jedoch die Disposition anzutasten.

  

Manuale (alle C-g'''):  
Hauptwerk:
16': Quintadena
8': Prinzipal, Rohrflöte, Trompete
4': Oktave, Gedacktflöte
2': Oktave
2.2/3': Quinte, Mixtur 4-5fach
Brustwerk:
8': Holzgedackt
4': Spitzgedackt
2': Prinzipal
1.1/3': Nasat
1': Sifflöte, Musette
8' Tremulant
Rückpositiv:
8': Gedackt
4': Prinzipal, Quintade
2': Blockflöte, Sesquialter (2fach), Scharf (3-4fach)
8': Cromorne, Tremulant
Pedalwerk:Spielhilfen: 
16': Offenbass, Posaune
8': Oktave, Gedacktpommer
4': Oktave
2': Nachthorn, Mixtur

Koppeln:
BW/HW
RP/HW
HW/Ped
RP/Ped

Schweller BW