Verwaltungsgericht: Heimliche Beobachtung der AfD vorläufig untersagt

München (epd). Das Münchner Verwaltungsgericht hat mit Beschluss vom Dienstag eine Zwischenentscheidung zur Beobachtung der gesamten AfD in Bayern durch den Verfassungsschutz getroffen. Dem sogenannten Hängebeschluss zufolge ist es dem Bayerischen Landesamt für Verfassungsschutz vorläufig untersagt, nachrichtendienstliche Mittel gegenüber dem Landesverband der AfD einzusetzen, teilte das Verwaltungsgericht am Dienstag in München mit. Möglich bleibe weiterhin die Beobachtung der Partei auf Basis offen zugänglicher Informationen.