Münchener Luisengymnasium gedenkt in der Shoa ermordeten Schülerinnen

München (epd). Das Luisengymnasium in München gedenkt zum 200. Jahrestag seiner Gründung zwanzig ehemaliger Schülerinnen mit Erinnerungszeichen. Wie das Kulturreferat der Stadt am Freitag mitteilte, hatten die jüdischen Frauen und Mädchen die Schule zwischen etwa 1908 bis 1938 besucht und wurden in der Shoa ermordet. Zu ihren Ehren findet am 23. November eine Gedenkveranstaltung statt, bei der die zwanzig Erinnerungszeichen gesetzt werden.