Kirchlicher Dienst fordert Zugang zum Internet für arme Haushalte

Nürnberg (epd). Der Leiter des evangelischen Kirchlichen Dienst in der Arbeitswelt (kda), Pfarrer Johannes Rehm, hat ein „digitales Existenzminimum“ gefordert. Vor den Verhandlungen im Vermittlungsausschuss von Bundestag und Bundesrat über das neue Bürgergeld wies er am Dienstag darauf hin, dass die neue Sozialleistung mehr als einen bloßen Inflationsausgleich bieten müsse. Arme Haushalte müssten sich auch einen Internetzugang, digitale Endgeräte erhalten und das Know-how dazu leisten können.