Gericht schickt Würzburger Messer-Attentäter in die Psychiatrie

Würzburg (epd). Das Würzburger Landgericht schickt den Messer-Attentäter von Würzburg auf unbestimmte Zeit in eine psychiatrische Klinik. Das Gericht sah es als erwiesen an, dass der Mann zum Zeitpunkt der Tat am 25. Juni vergangenen Jahres schuldunfähig war, sagte ein Sprecher des Landgerichts dem Evangelischen Pressedienst (epd). Gegen den – Gutachtern zufolge – paranoid-schizophrenen Mann wurde anstelle eines Strafverfahrens ein Sicherungsverfahren durchgeführt. Bei der Messerattacke starben drei Frauen, zahlreiche weitere Menschen wurden verletzt.