Frühere Regionalbischöfin Breit-Keßler: Es gibt keine Begründung für Genitalverstümmelung

München (epd). Die frühere evangelische Münchner Regionalbischöfin Susanne Breit-Keßler hat für einen energischen Kampf gegen weibliche Genitalverstümmelung geworben. Die Beschneidung oder Entfernung der äußeren weiblichen Geschlechtsorgane sei eine Menschenrechtsverletzung, die auch international als solche anerkannt sei, sagte Breit-Keßler in ihrer Funktion als Vize-Vorsitzende der Hanns-Seidel-Stiftung am Donnerstagabend in München. Die Stiftung hatte mit dem Verein „In Via“ zur Veranstaltung „Weibliche Genitalverstümmelung – ein Thema auch in Bayern“ eingeladen.