Entscheidung zu Flüchtlingsaufnahme ohne Vermieter-Zustimmung vertagt

München (epd). Das Amtsgericht München hat am Freitag eine Entscheidung vertagt, ob Mieter auch gegen den Willen ihres Vermieters ukrainische Geflüchtete bei sich aufnehmen dürfen. Im konkreten Fall geht es um einen Mann aus Gräfelfing (Landkreis München), der mit seinen zwei Kindern auf 240 Quadratmeter Wohnfläche lebt, wie der Münchner Mieterverein mitteilte. Der verwitwete Mann nahm eine 74-jährige Frau und ihre 15-jährige Enkelin auf. Die nebenan lebenden Vermieter hatten zunächst einer Aufnahme für acht Wochen zugestimmt – diese Dauer wollten sie allerdings nicht verlängern.