Diakonie-Vorständin fürchtet um Existenz von Kinderkliniken

Nürnberg (epd). Die Diakonie Bayern sieht die Existenz von Kinderkliniken gefährdet, wenn das neue „Krankenhauspflegeentlastungsgesetz“ wie bisher geplant kommt. Es könnte für Kinderkliniken bis zu zwei Millionen Euro weniger pro Jahr und Klinik bedeuten, erklärte Sandra Schuhmann, Vorständin beim Diakonischen Werk Bayern, am Dienstag in einer Mitteilung. Insbesondere Kliniken für Kinder und Jugendliche sowie Neugeborene würden nicht ausreichend berücksichtigt. Das habe sie in einem Brief an Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) kritisiert.