Bund Naturschutz sorgt sich um Bracheflächen

Nürnberg (epd). Der Bund Naturschutz (BN) fordert, wegen der ausbleibenden Getreidelieferungen aus der Ukraine und Russland nicht den Naturschutz hinten anzustellen. Ab dem 1. Juli sollen laut BN-Pressemitteilung vom Montag Bracheflächen auch für den Anbau von Pflanzen für Tierfutter oder Biogas freigegeben werden. Der Versuch, den Wegfall der Getreidelieferungen aus der Ukraine und Russland „durch Mehrproduktion und Intensivierung auszugleichen, ist keine nachhaltige Lösung“, erläuterte Josef Schmid, Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft Bayern.