Interreligiöser Lichterweg in München

Am Ewigkeitssonntag, 26.11., 17:30 Uhr

Keine Reden, keine Flaggen: Zu einem "Weg der Stille" mit Kerzenlicht lädt der Verein "Freunde Abrahams" am Ewigkeitssonntag (26.11.) in der Münchner Innenstadt ein. Der Schweigemarsch mit dem Titel "Mach dich auf für Menschlichkeit" führe vom Odeonsplatz bis zum Friedensengel und solle der "Fassungslosigkeit, Trauer und dem Verlangen nach Frieden für die Menschen in Israel, Palästina, dem Heiligen Land, in der Ukraine, im Sudan, in Syrien und allen Schauplätzen von Kriegen und Gewalt" Ausdruck verleihen, teilte der Verein am Donnerstag mit.

 

Interreligiöser Dialog im Fokus

Die "Freunde Abrahams" wurden 2001 als Verein für religionsgeschichtliche Forschung und interreligiösen Dialog gegründet. Zum Vorstand gehören Christen, Juden und Muslime aus den Bereichen Gesellschaft, Kirche und Hochschule. Im Kuratorium vertreten sind unter anderem der evangelische Alt-Landesbischof Johannes Friedrich, Rabbinerin Evelyne Goodman-Thau, Imam Benjamin Idriz und Archimandrit Peter Klitsch, Bischöflicher Vikar der griechisch-orthodoxen Kirche in Bayern.

 

Offener Schweigemarsch für alle, die miteinander Zeichen setzen wollen

Seit dem Überfall der Terrororganisation Hamas auf Israel am 7. Oktober seien 40 Tage vergangen, "viele von uns lähmt weiterhin das Entsetzen", heißt es in der Mitteilung. Das gelte umso mehr, als auch andernorts Kriege weitergingen. Ziel des Lichterwegs sei es, "zeichenhaft ein Angebot zu unterbreiten" in einer gesellschaftlichen Situation, in der "Worte falsch verstanden und sogar Gebete abgesagt" würden. Man verzichte bewusst auf ein breites Veranstalterbündnis, um den Schweigemarsch offenzuhalten für "alle, die solche Zeichen miteinander setzen wollen". Bedingung für die Teilnahme sei der Verzicht auf "Grußworte, Reden, Fahnen, Schilder, Parolen, Flugblätter".

Am Ewigkeitssonntag, 26.11., 17:30 Uhr

Keine Reden, keine Flaggen: Zu einem "Weg der Stille" mit Kerzenlicht lädt der Verein "Freunde Abrahams" am Ewigkeitssonntag (26.11.) in der Münchner Innenstadt ein. Der Schweigemarsch mit dem Titel "Mach dich auf für Menschlichkeit" führe vom Odeonsplatz bis zum Friedensengel und solle der "Fassungslosigkeit, Trauer und dem Verlangen nach Frieden für die Menschen in Israel, Palästina, dem Heiligen Land, in der Ukraine, im Sudan, in Syrien und allen Schauplätzen von Kriegen und Gewalt" Ausdruck verleihen, teilte der Verein am Donnerstag mit.

 

Interreligiöser Dialog im Fokus

Die "Freunde Abrahams" wurden 2001 als Verein für religionsgeschichtliche Forschung und interreligiösen Dialog gegründet. Zum Vorstand gehören Christen, Juden und Muslime aus den Bereichen Gesellschaft, Kirche und Hochschule. Im Kuratorium vertreten sind unter anderem der evangelische Alt-Landesbischof Johannes Friedrich, Rabbinerin Evelyne Goodman-Thau, Imam Benjamin Idriz und Archimandrit Peter Klitsch, Bischöflicher Vikar der griechisch-orthodoxen Kirche in Bayern.

 

Offener Schweigemarsch für alle, die miteinander Zeichen setzen wollen

Seit dem Überfall der Terrororganisation Hamas auf Israel am 7. Oktober seien 40 Tage vergangen, "viele von uns lähmt weiterhin das Entsetzen", heißt es in der Mitteilung. Das gelte umso mehr, als auch andernorts Kriege weitergingen. Ziel des Lichterwegs sei es, "zeichenhaft ein Angebot zu unterbreiten" in einer gesellschaftlichen Situation, in der "Worte falsch verstanden und sogar Gebete abgesagt" würden. Man verzichte bewusst auf ein breites Veranstalterbündnis, um den Schweigemarsch offenzuhalten für "alle, die solche Zeichen miteinander setzen wollen". Bedingung für die Teilnahme sei der Verzicht auf "Grußworte, Reden, Fahnen, Schilder, Parolen, Flugblätter".