Grüß Gott!

Licht

Wenn ich abends durch die Maxvorstadt laufe, freue ich mich an den hell erleuchteten Fenstern, die manchmal den Stuck an der Decke freigeben, manchmal den Blick auf Bilder, Bücherregale oder ein
an die Wand gehängtes Fahrrad lenken. Dann male ich mir aus: wer da wohl wohnen mag, worüber geredet wird, welche Freuden und Nöte die Menschen beschäftigen, welche Musik sie lieben…

 

Als Kind konnte ich nicht schlafen, wenn nicht durch einen Türspalt Licht in mein Zimmer fiel. Kerzenlicht hat mich magisch angezogen: die erste Kerze am Adventskranz – und alle Lampen aus. Ein Licht leuchtet, tanzt, ist lebendig, macht sichtbar – auch die Schatten – gibt Orientierung im Dunkel. Und verlangt nach mehr! Und zuerst und vor allem das Sonnenlicht, nach dem sich Körper und Seele ausstrecken und ohne das wir nicht sein könnten. Wir sehnen uns nach Licht, gerade in der dunklen Jahreszeit.

 

„Mache dich auf und werde licht,“ heißt es in Jesaja 60. Eine Aufforderung, der wir wohl selten ungebrochen nachkommen können – zu sehr hat uns das Dunkel oft im Griff: Sorgen und Stress, Trauer und Ängste, Verzweiflung, Einsamkeit … Aber der Vers geht weiter: „denn dein Licht kommt, und die Herrlichkeit des Herrn geht auf über dir!“ Weihnachten feiern wir dieses Licht. Unser Gott kommt, kommt in all unser Dunkel als ein Licht, das Wärme gibt und Orientierung. Das unser Leben heller machen will. Und uns sagt: Du bist nicht allein.

 

Wer mehr lesen möchte zum Thema Licht, dem sei der neue markant ans Herz gelegt: Für den neuen Landesbischof Christian Kopp ist jede entzündete Kerze ein Hoffnungslicht. Martin Wallraff erzählt die Ge-
schichte um das Weihnachtsfest. Bettina Winterfeld erkundet das Wechselspiel
von Hell und Dunkel, Licht und Schatten.

 

Gesegnete Weihnachten wünscht Ihr/Euer Markus-Team

 

Pfarrerin Sabine Geyer

Licht

Wenn ich abends durch die Maxvorstadt laufe, freue ich mich an den hell erleuchteten Fenstern, die manchmal den Stuck an der Decke freigeben, manchmal den Blick auf Bilder, Bücherregale oder ein
an die Wand gehängtes Fahrrad lenken. Dann male ich mir aus: wer da wohl wohnen mag, worüber geredet wird, welche Freuden und Nöte die Menschen beschäftigen, welche Musik sie lieben…

 

Als Kind konnte ich nicht schlafen, wenn nicht durch einen Türspalt Licht in mein Zimmer fiel. Kerzenlicht hat mich magisch angezogen: die erste Kerze am Adventskranz – und alle Lampen aus. Ein Licht leuchtet, tanzt, ist lebendig, macht sichtbar – auch die Schatten – gibt Orientierung im Dunkel. Und verlangt nach mehr! Und zuerst und vor allem das Sonnenlicht, nach dem sich Körper und Seele ausstrecken und ohne das wir nicht sein könnten. Wir sehnen uns nach Licht, gerade in der dunklen Jahreszeit.

 

„Mache dich auf und werde licht,“ heißt es in Jesaja 60. Eine Aufforderung, der wir wohl selten ungebrochen nachkommen können – zu sehr hat uns das Dunkel oft im Griff: Sorgen und Stress, Trauer und Ängste, Verzweiflung, Einsamkeit … Aber der Vers geht weiter: „denn dein Licht kommt, und die Herrlichkeit des Herrn geht auf über dir!“ Weihnachten feiern wir dieses Licht. Unser Gott kommt, kommt in all unser Dunkel als ein Licht, das Wärme gibt und Orientierung. Das unser Leben heller machen will. Und uns sagt: Du bist nicht allein.

 

Wer mehr lesen möchte zum Thema Licht, dem sei der neue markant ans Herz gelegt: Für den neuen Landesbischof Christian Kopp ist jede entzündete Kerze ein Hoffnungslicht. Martin Wallraff erzählt die Ge-
schichte um das Weihnachtsfest. Bettina Winterfeld erkundet das Wechselspiel
von Hell und Dunkel, Licht und Schatten.

 

Gesegnete Weihnachten wünscht Ihr/Euer Markus-Team

 

Pfarrerin Sabine Geyer