Trauung

Foto (c) schaloko via pixabay unter Public Domain CC0 Lizenz

"So ist´s besser zu zweien zu sein als allein: Fällt einer, so hilft ihm sein Partner auf; 
auch wenn zwei beieinander liegen, wärmen sie sich; wie kann ein einzelner warm werden?"
(Buch des Predigers Salomo 4,9-12)


Beziehung auf Dauer

Es ist gut, wenn Menschen dauerhafte und feste Beziehungen miteinander eingehen wollen. Diesem verbindlichen Miteinander gilt Gottes Verheißung.

In der Kirche wurde und wird zu Beginn der Ehe ein Gottesdienst gefeiert: Vor den Angehörigen, Verwandten, Freunden und der Gemeinde bringt das Brautpaar seinen Willen zu einer dauerhaften Gemeinschaft zum Ausdruck und bittet um den Beistand Gottes, dass dieses Vorhaben gelinge. Er verheißt seinen Segen und gibt die Zusage, in guten und schlechten Tagen bei den Menschen zu sein. Im Vertrauen darauf geben Mann und Frau ihr gegenseitiges Versprechen, zusammenbleiben zu wollen, in Liebe zueinander zu stehen und einander zu helfen.

Selbstverständlich sprechen wir gleichgeschlechtlichen Paaren einen vergleichbaren Segen zu.

Gemeinsam die Zukunft gestalten

Für die eigene Reifung und für das Wachsen von Beziehungen zwischen Menschen ist es wichtig, dass Fragen nach der Zukunft und der Gestaltung des Zusammenlebens gestellt und geklärt werden. Solche Gedanken und Gespräche gehören in das Umfeld der kirchlichen Trauung. Paare sollten sich bei dieser Entscheidung genügend Zeit nehmen, miteinander zu überlegen und zu reden. Die Entscheidung für die Ehe zeugt von gegenseitigem Vertrauen: Ich habe Vertrauen zur Partnerin, zum Partner, dass ich mit ihr, mit ihm diesen weitreichenden Schritt tun kann. Ich erlebe Vertrauen als Bestätigung und Anerkennung, als Stärkung des Zutrauens, das ich zu mir selben haben kann. Also trauen wir uns.

Krisen miteinander meistern

Dennoch gibt es für jede Ehe Risiken, ob sie in den Lebensverhältnissen liegen oder in unserem eigenen Wesen. Menschliche Beziehungen sind brüchig und gefährdet. Viele gemeinsame Wege, an deren Anfang Liebe und Zuneigung standen, gehen dann doch auseinander. Der Satz aus dem Trauversprechen "Ja, mit Gottes Hilfe" ist keine Garantie für ein problemloses Zusammenleben. Aber in ihm steckt die Verheißung, dass es gelingen kann, auch Krisensituationen gemeinsam zu verarbeiten und zu bewältigen. Eine Ehe ist mehr als die Summe der Gaben und Fähigkeiten zweier Menschen.

  

Gerne begleiten wir Sie bei der Vorbereitung Ihrer Trauung als Pfarrer und Pfarrerinnen, als Seelsorger und Seelsorgerinnen. Sprechen Sie uns einfach an!

   

Auf der folgenden Seite finden Sie wichtige Hinweise für eine Trauung an St. Markus.