„Markusplatz“ – Ein neuer FreiRaum in der Maxvorstadt

Markusvorplatz 2016

Informationen auf dem Weg zum Markusplatz

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St. Markus aktuell direkt am achtspurigen Altstadtring ohne attraktive Anbindung an das KunstarealSeit dem 15. März 2017 ist es amtlich. Im Rahmen der Tunnelsanierung des Altstadtringes Nord-West, wird auch die Oberfläche vor St. Markus neu gestaltet.

Der Stadtratsbeschluss dazu lautet wie folgt:
Das Baureferat wird beauftragt, die Ausführung vorzubereiten und in diesem Zusammenhang ein konkurrierendes Verfahren für die detaillierte Gestaltung der Freiflächen in Form eines Workshops unter Beteiligung von Vertreterinnen und Vertretern des Stadtrates, des Bezirksausschusses des Stadtbezirkes 3 Maxvorstadt sowie von Anrainern und Öffentlichkeit durchzuführen.

Auf diese Entscheidung hat die Kirchengemeinde St. Markus jahrzehntelang gewartet. Endlich wird der Autoverkehr in der Gabelsbergerstraße auf vier bis fünf Fahrspuren reduziert. Zwischen St. Markus und der Landesbank entstehen mehr Freiflächen. Die Utopie von einem kleinen oder großen „Markusplatz" erscheint nicht mehr fern.

Doch auch der jetzige Raumgewinn ergibt viele Möglichkeiten zur Gestaltung des Außenraums mit hoher Aufenthaltsqualität um die Kirche herum. Ein neuer FreiRaum, der einlädt zu Begegnungen für Eltern und Kinder, älteren Menschen, Studierenden, Bürgerinnen und Bürgern der Maxvorstadt, Mitarbeitenden aus den umliegenden Bürohäusern und vielen mehr. Nach der Innengestaltung und dem dadurch neu gewonnenen Profil der Kirchengemeinde kann nun auch der Außenraum zu einem einladenden Begegnungsort in der Maxvorstadt wachsen.

Als Entrée zum Kunstareal mit dem Kirchturm als weithin sichtbarem Orientierungspunkt und mit einem profilierten Kulturangebot will St. Markus auch die Besucherinnen und Besucher des Kunstareals zum Verweilen und dem reichhaltigen Programm an St. Markus einladen.

In seiner Mai-Sitzung hat der Kirchenvorstand über konkrete Gestaltungsideen beraten. Im Rahmen des UTOPIA TOOLBOX – Projektes wird es drei spezielle Veranstaltungen geben, die sich mit unterschiedlichen Utopien der Stadt- und Sozialraumentwicklung beschäftigt.

St. Markus leuchtet. Die Kirchturmbeleuchtung als mögliches Gestaltungselement für den „Markusplatz" (Foto von der FreiRaum-Aktion im Frühjahr 2016)Am 12. Juli 2017 findet von 11–15 Uhr ein Infotag des Bundesprojektes Kirche findet Stadt statt. Hier geht es um aktuelle Projekte und Utopien zur Sozialraum- und Quartiersentwicklung. (Nähere Infos unter: http://bit.ly/2nSxst5. Um Anmeldung im Pfarramt wird gebeten: pfarramt.stmarkus-m@elkb.de oder 089 28 67 69-0)

Und am 21. Juli 2017 gibt es von 12–14 Uhr zuerst einen Austausch zum „Markusplatz" im Rahmen des Werkstattgespräches zur Utopie von Kirche im Kirchenraum von St. Markus und dann am Abend um 19 Uhr den Dokumentarfilm „The Human Scale". Der Film bietet einen Exkurs in die Architektur der Moderne, der die Wurzeln der menschenfeindlichen Stadtplanung, den Boom der Automobilindustrie, Hochhäuser und Flyovers erklären will.

Wer an dem aktuellen Vorhaben zur Gestaltung der Freiflächen vor St. Markus mitwirken will, ist herzlich zur Mitarbeit in unserem Arbeitskreis „Markusplatz" eingeladen. Bitte wenden Sie sich bei Interesse an das Pfarramt.

Informationen zur UTOPIA TOOLBOX finden Sie unter www.utopiatoolbox-muenchen.de

Ihr Pfarrer Olaf Stegmann