Kunst an St. Markus - Rückblick 2007

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20 Fenster – 20 Köpfe: Bilder von Franziska Hufnagel in St. Markus

Die Künstlerin Franziska Hufnagel stellt vor jedes Fenster in der St. Markuskirche (10 links und 10 rechts) einen gemalten Kopf, in der Größe von 100 x 70 cm, Öl auf Nessel. Die Fenster der Kirche werden abgedunkelt.

Foto (c) Evang. Dekanat München Foto (c) Evang. Dekanat München 

Die Köpfe, die Gesichter, verweisen auf den kurzen Augenblick, der sich einstellt, bevor sich etwas aufgrund von Gewesenem ereignet. Sie erzählen nichts, sind in diesem kurzen Moment erstarrt. Dieser Augenblick ist ein Zwischen-Raum, eine leer stelle, in der Vergangenes, Verdrängtes, Getanes, Nichtgetanes auf Kommendes stößt. Der Übergang zu einer Tat, in dem alles möglich zu sein scheint, ob Gut ob Böse. Verdichtungen innerer Zeitabläufe, Erinnerungen, gedacht, erahnt und ausgedacht: Sie treten dem Betrachter als emotionaler Spiegel entgegen. Andererseits schaffen sie Distanz, wobei die Distanz verstärkt wird durch die Räumlichkeit der Kirche. Die Fenster sind zurückversetzt und so hoch, dass der Betrachter mit seinem Blick nicht auf Augenhöhe mit den Köpfen kommen kann.

(Die Inhalte dieser Seite wurden übernommen aus den Internetinformationen des Dekanats München zur Artionale 2007)

 

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