Klassik für Kinder

30. April 2014...
über 400 Kinder in der St. Markus Kirche...
ein klassisches Konzert...

Klassik für Kinder
macht ein solches Szenario möglich!

Und so kamen mehr oder weniger alle Kinder aus der Grundschule an der Türkenstraße sowie 20 Kinder unseres eigenen Kindergartens "Kinderhaus St. Markus – Kreuzkirche" in unsere Kirche und in zwei wunderbaren Vorstellungen in Kontakt mit Klassischer Musik. Andreas Haas zog mit dem Kammerorchester des freien Landestheaters Bayern die Kinder sowohl im Erzählen der Geschichte als auch im Spielen der Instrumente in seinen Bann.

Mit dem Stück „Timmy und die Musik in Europa“ konnten die Kinder Timmy auf einer Ballonreise mit Hindernissen begleiten. Auf seinen Stationen in England, Frankreich und Italien begegneten Timmy und seinem Freund Menschen, die von berühmten Komponisten ihres Landes und derer Musik, wie z.B. Händels „Wasser Musik“ und Vivaldis „Vier Jahreszeiten“ in Wort und Musik erzählten.

Weiter unten können Sie eine ausführliche Zusammenfassung des Stückes lesen.

Was von diesem Vormittag bleibt, ist bei über 400 Kindern ein bleibender Eindruck. Ein Eindruck, dass Klassische Musik eben nicht nur etwas für Eltern oder Großeltern ist, sondern auch Kinder begeistern kann.

Foto (c) H.Braun Foto (c) H.Braun Foto (c) H.Braun
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Wenn Sie Interesse an diesem Stück haben, wissen wollen wo es demnächst aufgeführt wird, schauen Sie doch hier vorbei:

http://www.klassik-fuer-kinder.de

 Screenshot Webseite Klassik für Kinder

Und hier noch einmal die Geschichte zum Nachlesen:

Timmy und die Musik in Europa

Foto (c) H.BraunTimmy und sein Freund Philipp sehen eines Tages beim Spielen einen großen Heißluftballon auf einer Wiese stehen. Neugierig schleichen sie sich heran und krabbeln in den Ballonkorb. Doch durch einen dummen Zufall fliegt der Ballon mit den beiden Jungen los und eine abenteuerliche Reise beginnt.

Der Ballon trägt die Freunde zunächst nach England Nach anfänglicher Sprachverwirrung lernen Timmy und Philipp dort den Straßenmusikanten Mister James kennen, der neben zahlreichen Querflöten auch die landeseische Tin-Whistle spielt. Mister James erklärt den Jungen, dass sie in der Küstenstadt Scarborough gelandet sind und spielt ihnen das berühmte Lied von „Scarborough fair" vor. Außerdem erzählt er von Georg Friedrich Händel, der als deutscher Musiker fast sein ganzes Leben in England verbracht hat und spielt Melodien aus dessen „Wasser Musik". Nachdem Timmy und Philipp gebannt den Worten des Flötenspielers gelauscht haben, verabschieden sie sich, um die Heimreise anzutreten. Doch von der frischen Seeluft sind sie müde geworden und schlafen ein. So nimmt der Ballon eine andere Richtung, ohne dass sie es merken.

Die Jungen werden geweckt, als der Ballon mit einem kräftigen Ruck am Pariser Eiffelturm hängen bleibt. Bei einem Blick in die Tiefe sehen Timmy und Philipp einen Mann auf einer Platzform stehen, der mit ihnen in einer Sprache schimpft die sie nicht verstehen. Vorsichtig klettern sie an dem Stahlgerüst hinab und entschuldigen sich bei dem wütenden Franzosen. Dieser wird daraufhin freundlicher, stellt sich als „Monsieur Dupont" vor und erzählt den Freunden Einiges über die Musik des französischen Komponisten Claude Debussy: da gibt es z.B. ein lustiges Stück, bei dem eine Puppe auf einem Kuchen tanzt. Timmy und Philipp sind gebannt von der schönen Musik, doch Philipp mahnt zur Rückreise. Die Freunde verabschieden sich von Monsieur Dupont und dem Effelturm und lenken den Ballon Richtung Osten.

Doch erreichen sie auch diesmal nicht ihr Ziel, denn sie geraten in ein Unwetter und verlieren völlig die Kontrolle über ihren Ballon. Als der Sturm schließlich nachlässt und Philipp den Kompass liest, fliegt eine Elster heran und stiehlt den Kompass. Die Jungen versuchen, die Elster zu verfolgen, die mit ihrer Beute zu einem Bauernhaus entflieht. Nach der Landung in der von Sonnenblumen und Pinien geprägten Landschaft bemerken Timmy und Philipp einen Mann mit einem Strohhut. der in einer Sprache zu ihnen spricht, die sie wiederum nicht verstehen. Es stellt sich heraus, dass sie in Italien sind und dass der freundliche Herr mit dem Hut - Signor Luigi - nicht nur Besitzer der Elster, sondern noch vieler weiterer Vögel ist. Signor Luigi zeigt den Jungen, wie er sich mit Hilfe einer Flöte mit seinen Vögeln unterhalten kann. Außerdem erzählt er Timmy und Philipp von dem italienischen Komponisten Vivaldi und spielt Melodien aus dessen „Vier Jahreszeiten". Dabei beobachten die Jungen fasziniert, wie man durch die Musik unterschiedliches Wetter zeigen kann und bemerken nicht, wie sich der Tag allmählich dem Ende neigt. In großer Sorge, den Heimweg gar nicht mehr zu finden, bitten die Freunde Signor Luigi um Hilfe, der ihnen seine Brieftaube Colombina mit auf den Weg gibt.


Als Timmy und Philipp schließlich wieder zuhause landen wissen sie, dass man zwar in jedem Land eine andere Sprache spricht; doch die Musik, die verstehen die Menschen überall!